Freitag, 7. Februar 2020

Die Interiman Group? «Motivierend, dynamisch, menschlich»

Article_hermès.jpg

Dies sind einige der Begriffe, die von Konzernmitarbeitern spontan genannt wurden, als es darum ging, den Konzern zu beschreiben. Sie stammen aus der Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit, die letztes Jahr in der ganzen Schweiz durchgeführt wurde. Diese vom unabhängigen Institut Mediactif durchgeführte Umfrage ist die zweite für den Konzern. Die erste erfolgte 2017. Sie unterstreicht den Stolz und die Loyalität der Teams gegenüber dem Konzern, der die Ergebnisse dazu einsetzt, um die internen Leistungen zu verbessern.

__

Jede Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit ist eine Momentaufnahme. Wenn die Ergebnisse auch immer lehrreich sind, so verpflichten sie die Direktion doch zu einer gewissen Bescheidenheit, wenn sie das anonyme Feedback der Mitarbeiter berücksichtigen möchte. Die Interiman Group liess die Umfrage erstmals 2017 durchführen und wandte sich dabei an das unabhängige Institut Mediactif, das mit über 1.000 Studien in dreissig Jahren ein Experte in diesem Bereich ist. Der Konzern ergriff damals gleich im Anschluss eine Reihe von konkreten Massnahmen. «Wir haben beispielsweise den Ferienanspruch konzernweit vereinheitlicht, da es zwischen den verschiedensprachigen Regionen Unterschiede gab, und wir haben ein Intranet eingeführt, um die interne Kommunikation zu erleichtern», erklärt Personalleiterin Jasmine Leuthold, die ansonsten die guten Ergebnisse der ersten Umfrage betont.

Mitarbeiter, die stolz auf ihren Arbeitsplatz und dem Konzern gegenüber loyal sind

Und was ist mit der Umfrage von 2019? Auch diese wurde von Mediactif durchgeführt. Hier wurde ein standardisierter Fragenkatalog verwendet, mit dem speziell nach der Lebensqualität am Arbeitsplatz gefragt wird. Es sollte ermittelt werden, was 30 Schweizer Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren (Versicherung, Banken, Industrie, Gesundheitswesen, Dienstleistungen usw.) gemeinsam haben. Mediactif zufolge liegt der Vorteil des Benchmarking darin, dass nicht nur die Leistung der einzelnen Unternehmen gemessen wird, sondern auch ein Vergleich zu den anderen befragten Unternehmen hergestellt wird. Aufgrund des Fragebogens, bei dem 60 Fragen zu neun Themen gestellt wurden, konnte sich die Interiman Group sowohl in Beziehung zu anderen Konzernen und Unternehmen setzen als auch ihren Fortschritt gegenüber 2017 messen.

In Bezug auf Letzteren waren die Ergebnisse besonders erfreulich. «Wir konnten erstens wieder auf eine hohe Beteiligung setzen, denn 83 % der Mitarbeiter haben sich die Mühe gemacht, unsere Fragen zu beantworten. Das ist schon mal ein positives Zeichen. Zweitens haben wir in keinem Bereich schlechter abgeschnitten als vor zwei Jahren. In einigen Aspekten haben wir sogar Fortschritte erzielt, etwa bei der Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und dass unsere Mitarbeiter stolz darauf sind, hier zu arbeiten», so Jasmine Leuthold, die näher erläutert, dass die Frage darüber, ob die Mitarbeiter stolz auf ihr Unternehmen sind, zu einer rundum positiven Bewertung führte. «Fast jeder zweite Mitarbeiter – 47 %, um genau zu sein – gibt uns die Höchstnote 6, 29 % geben die Note 5. Der Durchschnitt liegt für uns daher bei 5,1 und somit über dem Benchmark-Wert.»

Eine Geschäftsführung im Einklang mit der Basis

Dieser positive Trend spiegelt sich auch in den Freitext-Antworten der Befragten wider, bei denen sie das Unternehmen mit drei Worten beschreiben sollten. «Die Begriffe "motivierend" und "dynamisch" wurden von 37 % der Mitarbeiter genannt, während 29 % Begriffe wie "menschlich", "angenehm", "familiär" oder "gutes Umfeld" wählten. Das Ergebnis ist umso erfreulicher, da alle Befragten ihre eigenen Antworten formuliert und nicht aus vorgefertigten Antworten ausgewählt haben», so die Personalleiterin der Interiman Group weiter.

Unter den anderen Stärken des Konzerns rangierten laut der Umfrage die Wertschätzung der Arbeit, die klaren Erwartungen, die Beziehung zu den Kollegen, das Vertrauen in den Vorgesetzten, eine sinnvolle Tätigkeit, der Ansprechpartner bei Problemen und die Nutzung der Fachkenntnisse. «Wenn ich einen Bereich nennen müsste, in dem wir uns noch verbessern können, dann währen dies die Aufenthaltsräume. In diesem speziellen Fall sind wir uns bewusst, dass es bei 60 Standorten in der ganzen Schweiz schwierig ist, fehlerfrei abzuschneiden. Last but not least: Die Umfrage hat auch gezeigt, dass die Korrelation zwischen den Umfrageergebnissen und der Vision der Geschäftsführung zu den Arbeitsbedingungen weitgehend gut ist. Dies beweist, dass die Konzernführung durchaus mit der Basis im Einklang steht», so Jasmine Leuthold abschliessend.

#Arobase