Mittwoch, 1. Mai 2019

Global Personal Partner: neuer Regionaldirektor

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Raphael Schmid wurde Anfang des Jahres zum kaufmännischen Direktor Global Personal Partner (GPP) für die Region Zürich und Ostschweiz ernannt. Seine Aufgabe: Die Aktivitäten des Konzerns in dieser Region auszubauen, welche einen Wirtschaftsboom erlebt und in der sieben der achtzehn GPP-Agenturen ansässig sind. Er leitet nun diese sieben Agenturen und die zwei Business Units für Führungskräfte (Global Kader Personal) und die Medizinbranche (Global Medical).

Raphael Schmid, Sie sind der neue kaufmännische Direkter von GPP für Zürich und der Ostschweiz. Welche Bilanz ziehen Sie nach den ersten 100 Tagen?

Ich bin zunächst einmal hoch erfreut darüber, dass wir GPP integriert haben. Die Aktivitäten von GPP wurden in den ersten 100 Tagen weiterentwickelt. In der Interiman Group können wir auf ein nationales Filialnetz zurückgreifen, wodurch wir besonders wettbewerbsfähig sind. Aus persönlicher Sicht freue ich mich, dass ich von nun an zum Wachstum des Konzerns beitragen kann. In der Region, die mir unterstellt ist, verfolgen wir ein dreigliedriges Ziel: Erstens möchten wir unsere Teams verstärken, vor allem in der Ostschweiz. Zweitens möchten wir die vorhandenen Strukturen konsolidieren und optimieren. Drittens möchten wir unser Kundenportfolio ausbauen und zu unseren Partnern, Unternehmen und Bewerbern gleichermassen noch stärkere Beziehungen aufbauen. Im Hinblick darauf kommen mir das Know-how und die seit 1997 von GPP entwickelten Tools zugute sowie das Fachwissen und die professionelle Einstellung der 25 Mitarbeiter in den sieben Filialen und den zwei Business Units, die ich leite.

Welche Stärken bringen Sie in diese Position mit?

Es ist immer schwer, über sich selbst zu sprechen, aber ich würde sagen, dass ich eine echte Leidenschaft für den Verkauf ganz allgemein hege und ganz besonders für den Kontakt zur Kundschaft. Im Laufe meines Berufslebens hatte ich das Glück, mehr als 12'000 Unternehmen zu besuchen. Dank dieser Begegnungen verstehe ich eines: Im Verkauf blühe ich auf, diese Tätigkeit liegt mir einfach im Blut. Ich würde übrigens sagen, dass ein solcher Hang zu persönlichen Kontakten mit einem Interesse an der Verwaltung und der Umsetzung von Strukturen einhergeht, die an einen Konzern dieser Grösse angepasst sind.

Ist dies mit Ihrer Ausbildung verbunden?

Ohne Zweifel. Nach meinem Besuch der Schweizerschule in São Paulo in Brasilien habe ich mich 2002 an der Universität von St. Gallen für Wirtschaft eingeschrieben. Anschliessend war ich Partner in einer Marketingagentur, welche sich auf die Sportart Golf spezialisiert haben. Dort habe ich die letzten zehn Jahre gearbeitet. Diese Erfahrung hat mich besonders geprägt. Die Agentur begann 2009 als Start-up und wir haben erreicht, dass sie zu einem der grössten Akteure auf dem Schweizerischen, deutschen und österreichischen Markt wurde.

Wie sahen Ihre Anfänge bei GPP aus?

GPP war mehrere Jahre lang ein wichtiger Kunde der oben erwähnten Agentur. Als ich mich dann einer neuen Herausforderung stellen wollte, habe ich mich daran erinnert, dass mir Roman Cornu, Gründer von GPP, im Laufe der Jahre schon mehrmals einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben hatte. Dies war für mich allerdings erst dann relevant, als ich meine Karriere in eine neue Richtung lenken wollte.

Welche Ziele haben Sie bis zum Jahresende?

Das erste Ziel ist ganz klar, unsere Präsenz in der Ostschweiz zu stärken. In diesem Zusammenhang möchte ich besonders neue Fachberater für die Bereiche Technik, Industrie und Baugewerbe, den tertiären Sektor und die IT-Branche gewinnen oder auch Führungskräfte und Manager, für die es in der Region derzeit etwa 10'000 freie Stellen zu besetzen gibt. Unser zweites Ziel ist, uns bei den KMUs stärker zu positionieren. Darin liegt meiner Überzeugung nach ein grosses Wachstumspotential.

Wie würden Sie die wirtschaftliche Lage in der Deutschschweiz beschreiben?

Erfreulich, wie in der Schweiz allgemein. Der Konzern erzielte im letzten Jahr einen Rekordumsatz in allen Regionen, in denen er aktiv ist, und lag mit seiner Leistung über dem Marktdurchschnitt. Ausserdem sind in der Schweiz derzeit 78'000 freie Stellen zu besetzen. Die Chancen für unser Unternehmen, unsere Entwicklung vorantreiben sowie die Marktposition zu stärken weisen eine enorme Bedeutung für unser Unternehmen auf.

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